Informationsveranstaltung in Kaiserslautern

Gemeinsam mit der Personalplattform der SIAK haben wir am 16.4. in Kaiserslautern eine Informationsveranstaltung zum Nutzen und zur Struktur der Arbeitgebermarke des RKW Rheinland-Pfalz sowie zu den kommenden HR-Anforderungen durch KI-Einsatz auch bei KMU oder in Gründungen veranstaltet.

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Vorgestellt und gemeinsam diskutiert wurde das zweigleisige Konzept der RKW-Arbeitgebermarke. Es besteht aus einem Audit‑Strang sowie einem regionalen, moderierten ERFA‑Austausch für Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte. Dadurch entsteht ein klar strukturiertes Angebot, das sowohl eine einzelbetriebliche Analyse als auch einen regelmäßigen regionalen Erfahrungstransfer ermöglicht:

  • Die Audits beginnen mit einem kostenfreien Selbst‑Check für Unternehmer und Management. Dieser basiert auf einer übersichtlichen Checkliste und schafft einen ersten, leicht zugänglichen Einstieg. Zusätzlich kann auf Wunsch eine geförderte strategische Beratung durch zugelassene RKW‑Beraterinnen und ‑Berater des Betriebsberatungsprogramms des Landes Rheinland‑Pfalz in Anspruch genommen werden. Wenn ein Unternehmen eine externe Bewertung bevorzugt, führt das RKW ein vollständiges Audit durch. Bei erfolgreichem Abschluss erhält das Unternehmen ein entsprechendes Zertifikat.
  • Parallel dazu bietet das Konzept den regionalen Austausch in geschlossenen und moderierten „RKW‑Resonanzkreisen“. Diese Treffen finden viermal im Jahr statt und orientieren sich an den Wunschthemen der jeweiligen Gruppe. Im Workshop‑Format entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam mit externen Spezialistinnen und Spezialisten praxisnahe Lösungen und diskutieren bewährte praktische Vorgehensweisen.

Als aktuellen inhaltlichen Schwerpunkt wurden die schnellen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und deren betrieblicher Einsatz thematisiert. Da KI in vielen kleinen und mittleren Unternehmen noch unkontrolliert eingesetzt wird, entsteht ein hoher Bedarf an Orientierung. Deshalb wurde intensiv darüber gesprochen, welche Veränderungen im Umgang mit Mitarbeitenden und in den Unternehmensprozessen notwendig sind, um KI sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen.

Neben einem Schalenmodell zur Entwicklung der KI-Anwendungen wurden am Beispiel von Produktionsprozessen die drei Etwicklungsstufen der letzten Jahre besprochen: Stationäre Roboter in Werkhallen, nachfolgend nicht-humanoide Roboter (z.B. hundeähnlich) integriert in Prozesse, jüngst nun humanoide Roboter mit stabilen Bewegungen (Kinetik, Dynamik). Als Beispiel wurde die Martial-Arts-Szene aus der chinesischen Neujahrsgala 2026 diskutiert sowie die daraus folgenden Konsequenzen für Unternehmensprozesse, für die HR-Arbeit sowie für die Mitarbeitenden und deren Weiterbildungsbedarf.

 

Wir bedanken uns für Ihr Interesse!